Buchrezension: P.S. Du fehlst mir von Hannah Siebern

Kindle Edition/KU, 429 Seiten, Amazon*

„P.S. Du fehlst mir“ ist der heute, am 20.09.2018, erschienene Young Adult/Liebesroman von Hannah Siebern, die vielen auch unter dem Pseudonym C. J. Crown bekannt ist. Wer die Barfuß-Reihe von Hannah Siebern kennt, der weiß, dass er sich auf tiefgründige und sehr feinfühlig geschriebene Geschichten gefasst machen darf. Und mit „P.S. Du fehlst mir“ hat sich die Autorin meiner Ansicht nach sogar selbst übertroffen. Achtung: Taschentuchalarm!

Zur Geschichte

Sarah und Noah; zwei Jugendliche, die sich – so unterschiedlich sie auch sind – scheinbar für immer gefunden haben. Noah’s Herkunft und die falschen Freunde haben dafür gesorgt, dass das Paar auseinandergerissen wurde. Zwei lange Jahre bestand der Kontakt nur aus liebevollen Briefen, die ihnen Kraft und Halt gaben. Und als Noah nach dieser langen Zeit wieder vor Sarah’s Haustür steht ist alles anders, als er es erwartet und erhofft hatte. Sarah ist scheinbar umgezogen und als Noah sie endlich wiedersieht, ist sie in Begleitung eines anderen. War denn alles gelogen, was in den Briefen stand?

Meine Meinung

Es gibt Bücher, die dich kurz vom Alltag ablenken und dir einfach eine schöne Zeit bescheren. Und es gibt Bücher, die mit einem Donnerknall aufschlagen, sich in deinem Kopf festsetzen und noch lange nachhallen. „P.S. Du fehlst mir“ ist definitiv ein Donnerknall! Als ich den Titel gelesen hatte, fiel mir natürlich die Ähnlichkeit zu Ahern’s P.S. Ich liebe Dich ein, zumal auch hier Briefe der Protas zu finden sind. Allerdings ist es hier wie mit einem Bilderrahmen: Der Rahmen mag sich in Grundzügen ähneln – das detailverliebt und mit Hingabe gemalte Bild ist ein ganz anderes!

Für mich ist es ganz schwer, diese Rezi ohne Spoiler zu verfassen. Wie gerne würde ich jetzt in die Welt hinausschreien, wie ungerecht doch alles manchmal sein kann! „P.S. Du fehlst mir“ hat mich berührt, geschockt, mitgerissen, mitfreuen und … ach … mich sowieso schon nah am Wasser gebauten Heulsuse doch glatt ein Tränchen verdrücken lassen. Hier jetzt auf den gewohnt flüssigen Schreibstil oder das süße Cover einzugehen, fühlt sich für mich falsch an. Die Protas sind allesamt liebenswert und der Roman ist einfach schön, wunderschön sogar!

„<<Hast du eigentlich gewusst, dass manche Menschen daran glauben, dass Schmetterlinge Seelen sind? >>, habe ich dich gefragt. <<Wenn man einen Schmetterling sieht, heißt das, dass die Seele eines geliebten Menschen zu Besuch kommt.>>“

(Hannah Siebern, P.S. Du fehlst mir, Kap. 16)

Für mich ist „P.S. Du fehlst mir“ ein Buch, das ich sicherlich nicht zum letzten Mal gelesen habe. Ganz klar, dass ich dem Roman ***** verleihe und euch meine Leseempfehlung ausspreche. Schön war’s; danke Hannah Siebern!

Eure Ines

 

*Kennzeichnung von Namen, Titeln und Bezugsadressen als Werbung gem. § 2 Nr. 5 TMG

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